Die Geschichte von Kartenspielen im Laufe der Zeit

Lernen Sie die komplette Geschichte der Kartenspiele

Bei Wikipedia kann man nachlesen, dass man den einzelnen Bildkarten die Namen bekannter historischer oder mythologischer Persönlichkeiten zugeordnet hat. So stellt zum Beispiel der Kreuz König Alexander den Großen dar, der Herz König Karl den Großen, die Pik Dame Pallas Athene und der Kreuz Bube Lanzelot. Zur Geschichte der Hofkarten gibt es in den verschiedenen Ländern unterschiedliche Deutungen. Ausführliche Erläuterungen zur Geschichte der englischen und angloamerikanischen „Court-Cards“ findet man auf der Website „The World of Playing Cards“. Demnach gehen diese Hofkarten auf Modelle zurück, die Pierre Marechal um 1567 in Rouen gefertigt hat. So tragen seine Könige alle über einer Mütze eine Krone und mit Pelz bestückte Umhänge.

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Keine großen Entwicklungen machten dagegen die Figuren und Farben der Spielkarten durch. Französische Karten kennen Kreuz, Pik, Herz und Eckstein, dazu König, Dame Bube sowie die Zahlen 2 bis 10 und das Ass. Die Italiener spielen dagegen mit Schwert, Stäbe, Kelch und Münzen. Zu König, Dame, Bube gesellt sich der Ritter, statt Ass gibt es eine 1.

Daneben gibt es zahlreiche Kartenspiele mit eigenem Blatt, beispielsweise Schwarzer Peter, Elfer raus oder Bohnanza. Auch Mischformen mit Anklängen an das traditionelle Blatt wie beispielsweise das MAD-Kartenspiel kommen vor. Auch beim Tarockblatt gibt es viele regionale Ausführungen, die sich in der Gestaltung der Hofkarten und den Abbildungen auf den Tarockkarten unterscheiden. Diese Variante ist bauernpferderennen.ch nach der Wiedervereinigung Deutschlands entstanden, da in Westdeutschland und im Norden Ostdeutschlands das französische Blatt gebräuchlich war, im Süden Ostdeutschlands das Altenburger Blatt.

Von 1418 bis 1450 waren von professionellen Kartenmachern bemalte Kartenspiele der letzte Schrei. Der älteste bekannte vollständige Kartensatz – das flämische Jagddeck – ist eines davon und zeigt Könige, Königinnen, Narren und Jäger, ähnlich wie unsere modernen Kartenspiele. Während die ersten Spielkarten ganz anders aussahen als die Karten, mit denen wir heute spielen, war die Idee dieselbe.

Eine Nummerierung, wie wir sie heutzutage bei Karten gewohnt sind, gab es zu diesem Zeitpunkt noch nicht. Auch damals hatten die Karten bereits eine lange Geschichte hinter sich und vor allem einige Entwicklungen durchgemacht. Viele Quellen berichten darüber, doch noch immer streiten sich die Gelehrten über die Datierung und die jeweilige Aussagekraft der entsprechenden Quellen.

Deutsches Blatt

Zudem spiegeln die verschiedenen Kartenspiele und Spielkarten die Geschichte und Traditionen ihrer jeweiligen Herkunftsländer wider. Der Jass-Bauer und die Trumpfneun, auch “Nell” genannt, erinnern an die niederländischen Ursprünge des Spiels. Die erste Aufzeichnung des Jassens stammt aus dem Jahr 1796 aus Schaffhausen, wo zwei Pfarrer zwei Bauern verklagten, die “um ein Glas Wein” spielten. Schaffhausen entwickelte sich später zu einem Zentrum der Schweizer Spielkartenproduktion. In dem Zusammenhang ist es wichtig Tarot Karten zu erwähnen und sicherlich kommen einem Bilder einer Zigeuner Wahrsagerin, die in eine Kristallkugel starrt, in den Sinn.

Andere mögliche Ursprungsorte sind Persien und Indien, die für ihre reichen Kulturen bekannt sind. Schon in der Antike gab es Würfelspiele in China, Indien und Ägypten. Im Laufe der Jahrtausende verbreiteten sich diese durch Völkerwanderungen und Eroberungen, auch bis nach Europa. Mit den Olympischen Spielen im alten Griechenland wurde damals ein neues Zeitalter eingeführt. Denn diese Epoche leitete den Anfang von Wetten auf Sportveranstaltungen ein.

Schauen Sie sich unseren Casino Guide an, der zahlreiche Tipps und Tricks für Kartenspiel-Favoriten wie Blackjack und Baccarat enthält. Als Inschriften auf Knochen vor vielen Jahrhunderten begonnen, haben Spielkarten einen langen Weg zurückgelegt. Heute trägt auch das kleinste Detail eine eigene Geschichte.

Eines der ältesten europäischen Spiele ist das Stuttgarter Kartenspiel (datiert auf 1427–1431), es stammt vom Oberrhein und zeigt Jagdszenen der Hofgesellschaft. Es zeigt die vier Farben Ente, Falke, Hund und Hirsch. Die auf Goldgrund gemalten Blätter hatten ein Maß von 19cm × 12 cm. Preiswertere Spiele hatten erst dann eine Chance, unsere Zeit zu erreichen, als man begann, Fehldrucke der Spielkartenbilder als preiswerte Verstärkung in Buchrücken einzubinden.

  • Im mittelalterlichen Deutschland spielten Kartenspiele eine zentrale Rolle im Alltag, wobei bestimmte Spiele besonders verbreitet waren.
  • Eine Sonderform des englischen Blattes sind Pokerkarten (zu den Unterschieden siehe den dortigen Abschnitt Unterschiede zum anglo-amerikanischen Blatt).
  • Deutsche Spielkarten kennen Eichel, Laub, Herz und Schellen, König, Ober, Unter, Banner, Daus und die Zahlen 6 bis 10.
  • Zum Einsatz kommen hier sowohl unpräparierte Kartenblätter (Impromptu) wie auch Kartenblätter, die speziell für die Kartentricks präpariert wurden.
  • Davon berichten nicht etwa spannende Geschichten über Spiele und Spieler, sondern Verbotsverfügungen, die in den Archiven die Jahrhunderte überdauert haben.
  • In der Schweiz hat das niederländische Kartenspiel Jass mit seinen regionalen Varianten und Besonderheiten eine besondere Bedeutung erlangt.

Moderne Kartenspiele: Vom Solitär bis zu Sammelkarten (20. Jahrhundert)

Unter ihren Autoren waren Dichter wie Erasmus Finx und Georg Philipp Harsdörffer. Eine letzte Innovation, die wir den Vereinigten Staaten verdanken, ist die Einführung der Joker. Der Joker wurde ursprünglich als „die beste Laube“ bezeichnet, eine Bezeichnung, die aus dem Mitte des 19. Jahrhunderts beliebten Stichspiel Euchre stammt und sich auf die höchste Trumpfkarte bezieht. Es handelt sich um eine Neuerung aus der Zeit um 1860, die eine Trumpfkarte bezeichnete, die sowohl den sonst höchstwertigen rechten als auch den linken Turm schlug.

Januar 1900 durch das Bürgerliche Gesetzbuch geregelt, dass eine Spielschuld nicht einklagbar ist (§ 762 BGB), es sei denn, eine staatliche Genehmigung liegt zugrunde. Die Unterdrückung des Spiels war von Ort zu Ort und auch von Zeit zu Zeit verschieden und nahm mit der Zeit ab. Soweit Dokumente bekannt sind, kann man folgern, dass es in Deutschland und auch Frankreich weniger Verbote gab als in Italien. Von den älteren Spielkarten sind vor allem handgemalte erhalten; diese waren ein dem Adel vorbehaltener Luxus, zudem waren diese Karten besonders kostbar und wurden daher eher aufbewahrt.

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